Selbstverwirklichung
Selbstverwirklichung

Weiblichkeit und Informatik

Heute kommt mir in den Sinn, was es überhaupt bedeutet als Frau Informatik zu machen. In der Gesellschaft als Cool zu gelten, etwas zu können, was wenige bereit sind zu tun. Cool sein = Kühl sein? Kühl statt Warmherzigkeit? Trockenheit statt Lebendigkeit?

Jetzt endlich kann ich nachvollziehen warum dieses Verhalten naturgemäß sich so verhält.

Mich hat an diesem Informatiktum die Kniffligkeit der Aufgaben gereizt, die ich dort vollbracht habe. Darüber nachzusinnen und zu einer Lösung zu kommen.

Geht es im Leben nicht immer darum zu einer Lösung zu kommen? Sich von der Spannung lösen? Gleichgewicht von Spannkraft und Gelöstheit? Herausforderungen meistern?

 

Auch interessant war, dass ich es geliebt habe von vielen männlichen Wesen umgeben gewesen zu sein. Die Aufmerksamkeit meiner Person war dann besonders hoch, nur die Form dieser Aufmerksamkeit erstrebenswert? Und reicht mir nicht ein Partner an meiner Seite, der mich aufrichtig liebt? Wünscht sich das im Grunde nicht jeder? Auch wenn der Glaube daran durch andere Erfahrungen verlorgen gegangen zu sein scheint.

 

Ich meine den Mut haben Herausforderungen anzugehen und knifflige Aufgaben zu lösen und die Fähigkeit ausgeprägt zu haben zusammenhängend zu denken durch einen großen Erfahrungsschatz durch Beobachtung und in und mit der Natur sein.

Schaue ich mir die Menschen objektiv an, die viel in der Natur sind und diejenigen, die wenig bis gar nicht mit lebendigem umgeben sind, so kommen mir doch einige Merkmale zu Gesicht, die mich immer zu den lebendigeren hinziehen lässt, die, die einen Gleichgewichtssinn haben, ihren Körper graziös bewegen können, Ahnung von Naturgeschehnissen haben. Irgendwie haben diese Menschen auch ein Gespür für das Richtige im Moment, für schöne Augenblicke.

Und wenn ich es so betrachte habe ich das Gefühl, dass jeder Mensch nach Erholung, Urlaub in der Natur, am Meer oder sonst wo im Freien strebt.

Jetzt kommt mir die Frage auf: Warum tun Menschen es nicht täglich? Draußen sein? Mit der Natur zu sein? Einfach zu leben? Warum nicht dorthin streben?

 

Streben wir nicht nach der Einfachheit und nach Schönheit? Wollen wir nich gerne von schönen Menschen umgeben sein? Sehen wir nicht gerne schöne Menschen? Inspirierieren sie uns nicht, ihr Verhalten - ihre Ansichten? Vielleicht auch sie als Vorbilder zu sehen?

Jede Klatschzeitung schreibt über diese Menschen und wieviele lesen sie? Ob daraus dann entsteht sich darüber zu freuen, dass auch diese Menschen noch nicht die Reinheit in Person sind oder doch das zu sehen, was sie bereits für sich erfolgreich integriert haben und leben, sei jedem frei gestellt.

 

 

Zurückkommend auf Informatik und Frau sein. 

Inzwischen spüre ich sogar was es innerlich ausmacht, wenn ich eine Hose oder einen Rock bzw. ein Kleid trage.

Ich denke jeder wird auch den Unterschied spüren, was es ausmacht sieben Stunden vor einem Rechner zu sitzen und sich vom Bildschirm in die Augen strahlen zu lassen oder sieben Stunden durch den Wald und über Wiesen zu streifen, vielleicht mit Freunden oder auch alleine. Wo der Unterschied ist, sieben Stunden lang verschiedene Felder und Wiesen zu sehen und verschiedene Farben aller möglichen Pflanzen oder sieben Stunden lang auf einen Bildschirm zu schauen, wo vielleicht das Hintergrundbild eine Naturlandschaft zeigt, die auch mal wechseln kann, wird vielleicht einigen einleuchten.

Wem dieser Unterschied noch nicht bewusst ist, kann sich diesem Versuch ja mal hingeben.

 

Das war ein wesentlicher Punkt es sein zu lassen und mich natürlicheren Bestrebungen zu widmen.

Und dabei lernte ich, dass in der Natur alle Prüfungen auch vorhanden sind, nur halt einfach viel lebendiger, lebensfroher und viel schöner.

 

In-Form-atik. Etwas in Form bringen. Die Welt der Formen beschreiben.